Erektionsschmerzen und geschrumpfter Penis – über diese Probleme berichten Corona-Patienten

Nach unerträglichen Schmerzen im Glied während der Erektion suchte ein Mann aus dem Iran eine Klinik auf. Diagnose: Penisvenenthrombose!
Eine Frau begutachtet den Penis eines Mannes und empfindet ihn als klein. Foto: h_ko/Shutterstock
Eine Frau begutachtet den Penis eines Mannes und empfindet ihn als klein. Foto: h_ko/Shutterstock

Gliederschmerzen bei Corona-Infektionen sind bekannt. Doch ein Mann im Iran hatte jetzt auch mit Glied-Schmerzen zu tun!  Wir verraten euch, womit der Mann zu kämpfen hatte.

Drei Wochen, nachdem sich ein Mann (41) im Iran mit Corona infiziert hatte, litt er an starken Schmerzen im Penis. Zunächst war das unbekannte Symptom beim Sex aufgetreten, als die Erektion einsetzte. Doch dann blieb der quälende Penis-Schmerz für drei Tage – Gliederschmerzen der anderen Art!

Er suchte eine Klinik auf und beklagte sein Leid. Die Mediziner entschlossen sich, einen Ultraschalll mit dem Patienten durchzuführen. Und siehe da: Die sogenannte „Penisvene“ war erweitert – Thrombose! Ein Arzt erklärte das Phänomen in der Zeitschrift „Clinical Case Reports“ wie folgt: „Es handelt sich um eine Thrombose vom mittleren Teil des Penis, der sich bis zur Peniswurzel erstreckt.“

Penisvenenthrombose: Iraner erhält Horror-Diagnose nach Corona-Infektion

Zur Erklärung: Die Penisvene stellt sicher, dass das Organ mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird, aber die Ärzte fanden heraus, dass es „keinen Fluss in der Vene“ gab. Nach der Horror-Diagnose „Penisvenenthrombose“ musste der Mann zweimal am Tag den Blutverdünner Rivaroxaban schlucken. Zwei Monate nach Beginn der Behandlung waren die Schmerzen bei der Erektion vollständig verschwunden. Andere Teile der Vene zeigten wieder eine normale Geschwindigkeit, heißt es in der Medizin-Zeitschrift. Über den Impfstatus des Mannes wurde nichts veröffentlicht.

Während Fälle wie dieser unglaublich selten seien, haben Experten in letzter Zeit ein erhöhtes Vorkommen von Blutgerinnseln bei hospitalisierten Covid-19-Patienten festgestellt. Der Radiologe Seyed Morteza Bagheri: „Etwa 20 bis 50 Prozent der hospitalisierten Patienten mit Corona-Infektion haben abnormale Gerinnungstests.“

Anfang des Jahres hatte es einen Fall gegeben, bei dem ein Mann (33) nach einer Corona-Krankheit von seinem geschrumpften Penis berichtete. Völlig aufgeregt rief er beim US-amerikanischen Podcast „How to do it“ an und bekundete sein intimes Drama. Vor der Erkrankung habe er ein „überdurchschnittlich großes“ Glied gehabt. Nun aber sei sein Penis unterdurchschnittlich klein! Das Gemächt sei um ganze anderthalb Zentimeter geschrumpft!