Er zeigte seinen blanken Hintern: Irrer Ire randaliert stundenlang im Flugzeug

Stolze acht Stunden hat ein irischer Passagier das Bordpersonal und andere Fluggäste auf einem Flug von Dublin nach New York terrorisiert. Alles begann damit, dass der 29-Jährige keine Maske aufsetzen wollte. Danach eskalierte die Situation.
Flugzeug Urlaub Passagiere Stewardess
An Bord eines Flugzeugs: Passagiere und Stewardessen. Foto: Shutterstock.com / Matej Kastelic
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An Bord eines Flugzeugs: Passagiere und Stewardessen. Foto: Shutterstock.com / Matej Kastelic

Ein erneuter Fall eines Maskenverweigerers in einem Flugzeug sorgt für Aufsehen: Da ein 29-jähriger Ire keine Maske tragen wollte, drehte er auf einem Flug von Dublin nach New York vollkommen durch, beschmiss andere Gäste mit Dosen und zeigte seinen blanken Hintern. Nun drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft wegen Körperverletzung.

Die verrückte Geschichte ereignete sich nach einem aktuellen Bericht des „Guardian“ bereits am 7. Januar in einer Maschine der Delta Air Lines. Demnach sei der Grund für die ganze Aufregung auch hier wieder das verpflichtende Tragen einer Maske an Bord gewesen, was der Mann laut Angaben von Augenzeugen eiskalt verweigert haben soll.

Doch damit nicht genug: Die mehrfachen Aufforderungen schienen den Iren so in Rage zu bringen, dass er kurzerhand blank zog und seinem Publikum vor Ort den nackten Hintern als besonderen Ausdruck seiner Ablehnung präsentierte. Außerdem beschwerte er sich über das miese Essen, warf einem anderen Passagier eine leere Getränkedose an den Kopf und trat mehrfach auf seinen Vordersitz ein.

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Mit so einem Mitpassagier können acht Stunden über dem Atlantik eine lange Zeit sein. Das bekam sogar der Pilot der Maschine zu spüren: Ihm setzte der Maskenverweigerer seinen Hut auf und keifte dabei „Fass mich nicht an!“.

Bis zu 20 Jahre Haft

Selbst beim Landeanflug soll der „irre Ire“ noch randaliert haben. Kurz nach der Landung auf dem John F. Kennedy Flughafen in New York konnte er dann von den Behörden festgenommen werden. Er wurde zwecks näherer Untersuchungen zuerst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Jetzt droht ihm eine Verurteilung wegen Körperverletzung und damit eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.

Aktuell befindet sich der Störenfried allerdings wieder auf freiem Fuß, nachdem er die Kaution von 18.000 Euro zahlen konnte. Den Behörden zufolge sei er in der Anklageschrift dazu aufgefordert worden, dringend psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem nächsten Flug.

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