Ein Vater aus der Ukraine ist in Panik geraten, weil seiner Tochter übel wurde. Er vermutete eine Lebensmittelvergiftung und zwang das Mädchen, fünf Liter Wasser zu trinken, um die vermeintlich giftigen Stoffe wieder auszuspülen. Eine fatale Fehleinschätzung!

Er meinte es eigentlich nur gut und doch kostete es Tania Ivanova beinahe das Leben. Die Fünfjährige musste sich laut eines Berichts der „Sun“ übergeben. Statt einen Arzt zu konsultieren, sollte sie auf Geheiß ihres Vaters immer wieder Wasser trinken. Sie erbrach weiter, erlitt eine Gehirnschwellung und verlor schließlich das Bewusstsein. Erst dann rief Papa den Notarzt.

Tania lag zwei Tage im Koma und kämpfte um ihr Leben. Sie erholte sich und erwachte am dritten Tag nach dem Vorfall. Inzwischen schwebt sie nach Angaben der Ärzte nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Vater, der sich seine Fehleinschätzung nicht verzeihen kann, sagte: „Ja, ich bin ein Idiot. Ich habe die ganze Zeit gebetet. Ich wünschte, ich hätte mit meiner Tochter tauschen können. Ich hatte mich zuvor immer für einen guten Vater gehalten, der gut auf sein Kind aufpasst. Dann habe ich alles kaputt gemacht, weil ich dumm bin. Nachdem ich gemerkt habe, was ich getan habe, wollte ich wirklich sterben.“

Der behandelnde Arzt warnte: „Eltern sollten ihre Kinder nicht selbst diagnostizieren und schon gar nicht selbst behandeln. Wenn mit einem Kind etwas nicht stimmt, hilft es nicht, im Internet zu suchen. Einfach den Notarzt rufen!“

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