Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert
Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Ein Mann aus dem Ruhrgebiet hat zum Heizen in seiner Badewanne ein Lagerfeuer angezündet und hätte damit beinahe seine Wohnung in Schutt und Asche gelegt.

Der Notruf zum vermeintlichen Dachstuhlbrand in Mülheim an der Ruhr sei in der Nacht zum Freitag eingegangen, teilte die Feuerwehr mit. Als die Einsatzkräfte ankamen, stieg bereits Rauch aus dem Fenster der Wohnung auf. Vier Menschen wurden aus dem Gebäude gerettet und mit Verdacht auf Rauchvergiftung untersucht. Sie waren jedoch unverletzt.

Die Rettungskräfte machten das brennende Holz in der Wanne schnell als Ursprung des Übels aus. Viel Zeit hätten die Feuerwehrleute auch nicht gehabt: Die Badewanne stand auf einem Holzfußboden, der durch die Glut bereits Schaden genommen hatte.

„Wäre hier der Brand zu spät entdeckt worden, hätte er vermutlich auf die ganze Wohnung übergegriffen“, teilte die Feuerwehr weiter mit. Warum der Mann das veranstaltet hatte? Er habe es in seiner Wohnung wärmer haben wollen, heißt es in der Mitteilung.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!

(dpa)