Foto: Shutterstock / Lukasz Siekierski
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Das wären wohl die teuersten Burger seines Lebens gewesen. Ein Mann aus Dover bekam kürzlich ein Knöllchen, weil er laut Polizei in einem Drive-In der Fastfoodkette McDonald’s geparkt hatte. Nur durch einen Zufall kam er „ungestraft“ davon.

Theoretisch ist so etwas zwar möglich, doch vermutlich hätten die Mitarbeiter des Schnellrestaurants sofort reagiert, um den Weiterbetrieb sicherzustellen. Die Behörde berief sich laut der britischen Zeitung „The Sun“ auf ein Überwachungsvideo, das das Auto des 34-Jährigen für etwas längere Zeit im Stillstand zeigte. Doch der erklärte: „Es kam eine etwas längere Schlange an Autos vom Parkplatz, die alle auf die Straße wollten. Wir warteten, bekamen unser Essen und fuhren dann.“

Als er einige Wochen später ein Brief mit der Bitte um die Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 60 Pfund (rund 70 Euro) erhalten habe, sei er sofort zum Ort des Geschehens gefahren und habe dann realisiert, dass er des Falschparkens im Drive-In beschuldigt wird. Natürlich habe er das Geld nicht bezahlen wollen. Blöd nur, dass er zum vermeintlichen Tatzeitpunkt mit einem Mietwagen unterwegs gewesen war. Die Verleihfirma hatte den Betrag nämlich sofort beglichen und verlangte obendrein eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30 Pfund (rund 35 Euro).

Doch auch diese Zahlung verweigerte der Brite – und kam tatsächlich damit durch. Die Firma blieb auf den Kosten sitzen, weil sie keine unterzeichnete Kopie des Mietvertrages vorlegen konnte. Der Mann war offiziell also nie mit dem Wagen gefahren.

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