Foto: Shutterstock/Sombat Muycheen
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Ein Traum für viele Fast-Food-Freaks, er hat es aber tatsächlich geschafft: Ein 27-Jähriger aus Südafrika hat sich ein Jahr lang umsonst bei Kentucky Fried Chicken (KFC) durchgefüttert, dabei gab er vor, für die Qualitätskontrolle zu arbeiten.

Wie die „Metro“ berichtet, hat der Student beim Betreten der Restaurants viel Wert auf sein Äußeres gelegt: Er trug zumeist Anzug und kam manchmal sogar mit einer Limousine vorgefahren. Das Glück des 27-Jährigen war, dass ein Bekannter als Limo-Fahrer arbeitet und ihm des Öfteren den Gefallen tat.

Damit schindete er offenbar Eindruck bei den Mitarbeitern der Fast-Food-Kette – der Student zeigte dann einen gefälschten Ausweis vor und gab an, er wolle überprüfen, ob bei der Verarbeitung der Hühnchen alles mit rechten Dinge zugeht und wie die Zubereitung abläuft.

Die Masche mit der Qualitätskontrolle hat tatsächlich geklappt, den Respekt der Mitarbeiter hatte der 27-Jährige jedenfalls. „Immer, wenn der Mann das Restaurant betreten hat, haben wir unser Bestes gegeben, um nicht schlecht aufzufallen“, sagte ein KFC-Angestellter.

Auffällig war aber, dass der Student der KwaZulu-Natal-Uni in Südafrika sehr gute Kenntnisse über die Produktionsverfahren besaß. „Er muss wahrscheinlich hier mal gearbeitet haben, so gut wie er sich hier auskannte“, erklärt der Mitarbeiter weiter.

Nun ist der Trick allerdings aufgeflogen, nach einem Jahr und unzähligen Chicken Wings wurde der 27-Jährige überführt. Er sitzt aktuell hinter Gittern – wann er sich vor Gericht verantworten muss, ist bislang nicht bekannt.