Coronavirus - Südafrika
Foto: Jerome Delay/AP/dpa

Nach einer verunglückten Masken-Demonstration im TV hat Cyril Ramaphosa, südafrikanischer Präsident, die Lacher auf seiner Seite. Zum Ende einer Rede an die Nation hatte der 67-Jährige am Donnerstag vor laufenden Kameras sichtliche Probleme mit dem Anlegen seines Mundschutzes.

So sah das Ganze aus:

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Am Freitag sagte er dann selbstironisch bei einem Pressetermin in Johannesburg: „Allen, die gestern über mich gelacht haben, sage ich: Ich werde eine TV-Sendung starten und den Leuten beibringen, wie man eine Maske anlegt…“ Seine verzweifelten Versuche mit der Maske hatten in sozialen Medien für Spott gesorgt.

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Bei seiner Rede hatte er vorsichtige Lockerungen der Ausgangssperre erläutert. Sein Finanzminister Tito Mboweni kündigte am Freitag Kürzungen und Umschichtungen im Haushalt zur Finanzierung eines von Ramaphosa angekündigten milliardenschweren Rettungspaketes an.

 

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Es soll die verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise im Lande abfedern. Kürzungen soll es etwa im Tourismussektor geben, der zum Erliegen gekommen ist. Mboweni verteidigte zudem Gespräche mit der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IMF).

Mundschutz: Was sind die Unterschiede? Worauf muss ich bei einer Schutzmaske achten?

Die Regierung hatte vor einigen Wochen im Kampf gegen das Coronavirus eine strenge Ausgangssperre verhängt. Millionen von Südafrikanern in der informellen Wirtschaft oder ohne Arbeit kämpfen seitdem um ihr Überleben; Armut und Nahrungsmittelsicherheit haben sich dramatisch verschlechtert. Schon vor den Restriktionen steckte Afrikas zweitgrößte Volkswirtschaft in einer wirtschaftlichen Schieflage.

Quelle: dpa