Entwarnung bei Omikron? Superspreader-Event hinterlässt milde Verläufe

In Norwegen ist endete ein Superspreader-Event der Omikron-Variante bislang mit milden Verläufen. Entwarnung wollen die Ärzte aber noch nicht geben.
Corona Test Stäbchen
Foto: Tom Weller/dpa

In Norwegen ist eine Weihnachtsfeier in Oslo mit dutzenden Infizierten der neuen Omikron-Variante geendet. Wie die Ärzte des skandinavischen Landes aber mitteilten, sollen alle infizierten Personen lediglich über Kopf- und Halsschmerzen sowie einige wenige über Husten klagen.

Die Feier fand an der Uferpromenade von Oslo statt, insgesamt rund 60 Personen sollen sich dort mit der neuen Omikron-Variante angesteckt haben. Dabei sollen sich die Symptome mit denen aus Südafrika gleichen.

Vor einem Schluss, dass die Omikron-Variante weitaus milderer sein soll, warnen die Mediziner aber. Denn es sei schlicht zu früh, um einen Vergleich mit der bereits bekannten Delta-Variante zu ziehen. Zudem seien alle Infizierten in jungem Alter, wo die Verläufe demnach selten schwer sind.

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Veranstaltet wurde die Feier von Mitarbeitern einer südafrikanischen Energiefirma namens Scatec. Mitarbeiter, die wenige Tage zuvor noch in Südafrika im Firmensitz waren, sollen die Corona-Variante eingeschleppt haben.

Neu ist aber, dass die Inkubationszeit der neuen Omikron-Variante wesentlich geringer sein soll. So erklärte ein norwegischer Arzt gegenüber der Online-Ausgabe der englischen „Daily Mail„, dass diese nur zwei bis vier Tage betrage. Zuvor lag die Inkubationszeit bei Corona bei sieben bis vierzehn Tage vor der Omikron-Variante.