Foto: Screenshot Google
Foto: Screenshot Google

Robert Morton ist ein vermeintlich spektakulärer Fund auf Google Earth geglückt. Vor der Küste Edinburghs hat er ein Flugzeug im Wasser entdeckt. Das ist aber nur eines von vielen merkwürdigen Kunstwerken in dem Google-Dienst.

„Ich habe mich einfach auf Google Earth umgeschaut und zufällig dann das Bild des Flugzeugs entdeckt“, sagte Morton dem „Daily Mirror„. „Es sieht so aus, als liege es im Meer kurz vor der Küste von Edinburgh.“ Es gilt allerdings in Schottland kein Flieger als vermisst – zudem sollte das Flugzeug nur einen Kilometer von der Küste liegen, wäre also wahrscheinlich jemandem aufgefallen.

„Unglaublich und sehr komisch“, beschrieb Morton seine Entdeckung. Was der Mann aus der englischen Stadt Doncaster entdeckte, war allerdings nur ein Fehler bei Google Maps und Google Earth.

Ein Google-Sprecher äußerte sich zu dem mysteriösen Vorfall: „Der Grund, wieso es nach einem Flugzeug unter Wasser aussieht, ist, dass jedes Satelliten-Bild eigentlich eine Zusammensetzung verschiedener Bilder ist. Dabei sind Objekte, die sich schnell bewegen, zumeist nur in einem der vielen Aufnahmen zu einem Gebiet zu sehen. Wenn das passiert, sind häufig nur Überreste zu sehen.“

Dass der Online-Dienst Nutzern einen Streich spielt, passiert allerdings immer wieder: In brasilianischen Sao Paulo ist ein älterer Mann mit dem Kopf in einem Parkverbotsschild zu sehen – dass der Lieferant auch als „schnell bewegendes Objekt“ gilt, ist jedoch zu bezweifeln.

2013 sorgte der „Google-Mord“ für Schlagzeilen, als Nutzer davon ausgingen, dass zwei Menschen einen leblosen Körper in einem See geworfen haben – auch da war die Aufnahme irreführend, es war nur ein Hund, der ins Wasser gesprungen war und auf einem Steg seine nassen Spuren hinterließ.

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