Foto: Shutterstock/agrofruti
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Ein Mann in England hat mit einem Wattestäbchen sein Ohr gereinigt. Doch was dann passierte, damit hatte der 31-Jährige nun wirklich nicht gerechnet. Seinen folgeschweren Fehler bezahlte er beinahe mit dem Leben.

Was war passiert? Bei der Reinigung seiner Ohren hatte der Engländer nicht bemerkt, dass sich Watte vom Ende eines Stäbchens gelöst hatte und im Gehörgang steckengeblieben war. Das berichtet das „British Medical Journal“.

In der Folgezeit verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mannes frappierend. Der 31-Jährige litt plötzlich unter Gedächtnisverlust. Später gesellten sich mehr oder weniger dauerhafte Übelkeit mit Erbrechen und Anfällen hinzu.

Nach fünf Jahren Jahren wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Mediziner vermuteten, dass der Mann an einer Meningitis leide. Doch durch Untersuchungen und Tests wurde eine Hirnhautentzündung schnell ausgeschlossen. Nach weiteren Checks durch die Ärzte, entdeckten die Mediziner im Ohr des Mannes einen Ohrenschmalz-Pfropfen, unter dem die Ärzte wiederum den Wattebausch entdeckten.

Dadurch hatten sich mehrere Abzesse im Schädel des Mannes gebildet. Die Diagnose: nekrotisierende Otitis externa – einer bösartigen Entzündung des äußeren Gehörgangs also. Eine Erkrankung die vor allem für Menschen, deren Immunsystem ohnehin schon geschwächt ist, lebensgefährlich sein kann. 

Dem Mann konnte geholfen werden, nachdem der Wattebausch aus dem Ohr entfernt wurde. Die Ärzte verordneten ihm Antibiotika und nach der Einnahme erholte er sich vollständig.

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