Foto: Instagram/gymbunny_offi
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Sex im öffentlichen Raum – das sieht man in Bayern gar nicht gerne. Für viel Wirbel sorgt derzeit die Pornodarstellerin Jasmin, die ihre Filmchen auch außerhalb ihres Hauses unter dem Künstlernamen „Gymbunny“ dreht. Die Menschen in ihrem Heimatdorf im nördlichen Landkreis Passau versetzen diese Drehs in Aufruhr.

Eines ihrer Videos verbreitet sich aktuell wie ein Lauffeuer und sorgt seit etwa drei Wochen für reichlich Gesprächsstoff. Der Bürgermeister ihrer Heimatgemeinde war besonders entsetzt, als er davon erfuhr. „Was hinter verschlossenen Türen passiert, geht mich nichts an. Sexualität gehört zum Leben. Aber wenn solche Filme an öffentlichen Plätzen gedreht werden, kann ich das nicht gutheißen“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“.

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Und Bärbel Benkenstein-Matschiner, Diözesanvorsitzende des Frauenbunds, findet: „Wenn sie das machen will, ist das ihre Privatsache. Aber wenn sexuelle Praktiken in der Öffentlichkeit ausgeübt werden, ist das keine Privatsache mehr. Das geht zu weit.“

Jasmin scheint die Diskussion derweil nicht sonderlich zu interessieren. „Damit gehe ich ziemlich gelassen um“, sagt die 20-Jährige, die sich in ihrer Rolle als Pornodarstellerin „Gymbunny“ nennt, was so viel bedeutet wie „Fitness-Häschen“. Dass Sport eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt, verhehlt Jasmin nicht. Auf Instagram postet sie gerne freizügige Bilder, auch im Fitness-Studio.

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