Foto: Miguel Schincariol/AFP
Foto: Miguel Schincariol/AFP

Alle Jahre wieder wird in Brasilien die „Miss BumBum“ gewählt, die Frau mit dem schönsten Po des Landes. Bei der jüngsten Siegerehrung kam es allerdings zum Eklat. Der Hintern von „Miss BumBum“ sei nur aus Plastik, so der Vorwurf einer Konkurrentin.

Die Wahl zur diesjährigen „Miss BumBum“ führte schon im Vorfeld zu Diskussionen. Erstmals nahmen zwei Transgender-Frauen an dem Wettbewerb teil, der seit 2011 ausgetragen wird. Für weitaus mehr Aufsehen sollte nun aber die Siegerehrung sorgen.

Nur wenige Augenblicke, nachdem Ellen Santana ihre Sieger-Schärpe als „Miss BumBum 2018“ entgegen nahm, riss ihr Konkurrentin Aline Uva diese wieder wild gestikulierend vom Leib. Wie die „New York Post“ berichtet, soll sie die Wahl als Farce bezeichnet haben. „Ich habe mich an alle Regeln gehalten. Mein Po ist echt, ihr Po ist aus Plastik“, wetterte sie. Dann legte sie sie die Schärpe selbst um.

Die Gewinnerin ließ sich von der Pöbelei derweil nur kurz beeindrucken. Mit einer Brasilien-Flagge in der Hand, streckte sie ihren Sieger-Po in die Kameras und bekam eine neue Schärpe überreicht. Zusätzlich gibt es noch Werbeverträge in Höhe von 50.000 brasilianischen Real (etwa 11.830 Euro).

Hier seht ihr die Szenen im Video:

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