Foto: BMJ Case Reports
Foto: BMJ Case Reports

Es war gar keine so leichte Aufgabe, einen Mann aus Dänemark von einer schlimmen Qual zu befreien. Erst nach zahlreichen Scans und Untersuchungen wurde den Ärzten klar, woran der 59-Jährige litt. Und die Befunde waren gleichermaßen erstaunlich wie kurios.

Ihm ist mitten in der Nase ein Zahn gewachsen. Deshalb beklagte er oft Probleme mit seinem Geruchssinn. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen medizinischen Erscheinung liegt bei unter einem Prozent. In der wissenschaftlichen Publizistik wurden laut „Daily Mail“ zwischen 1959 und 2008 nur 23 identische Fälle erfasst. 

Zunächst hatten Ärzte herausgefunden, dass in seiner Nasenhöhle eine Masse wuchs, hielten diese zunächst aber für einen Tumor oder eine Zyste. Zudem war die Nase an sich zur Seite gekrümmt.

Die Fachmänner kamen nach der genauen Diagnose zu einer erstaunlichen These: „Unser Patient hatte wahrscheinlich den intranasalen Zahn den größten Teil seines Lebens, hatte aber erst spät Symptome“, heißt es im Fachbericht, der im „BMJ Case Reports“ veröffentlicht wurde.

Diesen Zahn muss man erstmal ziehen. Und nach einer Behandlung mit einer Salzlösung und Antibiotika erholte sich der Mann zum Glück auch wieder.

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