Foto: Shutterstock/JohnKruger
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In Folge eines schweren Sturzes auf einem Kreuzfahrtschiff erhält ein Passagier 4000 Euro Schmerzensgeld vom Reiseveranstalter MSC Cruises. Hierauf einigten sich die Anwälte am Oberlandesgericht München am Montag.

Der Kläger hatte zuvor fast 10.000 Euro Entschädigung mehr gefordert. Der Reisende hatte den Jahreswechsel 2016/17 auf der „MSC Fantasie“ verbracht. Kurz vor Verlassen des Schiffes war er am Neujahrstag nach eigener Aussage auf einer nassen Fliese ausgerutscht.

Bei dem Sturz brach er sich das rechte Sprunggelenk zweifach und erlitt einen Bänderriss. Er argumentierte, sein Sturz und die „erheblichen Verletzungen“ seien darauf zurückzuführen, dass der Reiseveranstalter seine Verkehrssicherungspflichten verletzt habe.

Das Landgericht München I hatte die Klage des Mannes vor knapp einem Jahr abgewiesen. In der Begründung hatte es geheißen, dass der Reiseveranstalter MSC Cruises nicht nach Reisevertragsrecht aufgrund eines Reisemangels hafte. Auch habe die Beklagte keine Verkehrssicherungspflichten verletzt.

Die Einigung am Oberlandesgericht schließt den Prozess und die Berufung nun ab.

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(dpa)