Wer kennt es nicht? Zurück von einer durchzechten Nacht wird sich erstmal eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Dumm nur, wenn man dabei einschläft. So oder so ähnlich erging es in der Nacht zum Samstag einer Frau in Mönchengladbach.

Mal schnell die Tiefkühlpizza in den Backofen schieben und nach zehn Minuten wiederkommen – was für viele Menschen bewährte Küchenpraxis ist, hatte für eine Frau in Mönchengladbach ein Nachspiel. Denn anstatt die fertige Pizza aus dem Ofen zu holen, war sie am frühen Samstagmorgen eingeschlafen. Aus dem Ofen rauchte es, der Rauchmelder ging an, Nachbarn wurden aufmerksam. Doch alles Klopfen und Klingeln an der Tür half nichts – die alarmierte Feuerwehr musste über den Balkon in die Wohnung klettern. Dort fanden sie die Frau schlafend und die Wohnung so verqualmt, dass ein Hochleistungslüfter zum Einsatz kommen musste.

Vor Ort waren etwa zwei Dutzend Rettungskräfte, darunter auch ein Notarzt – der war vorsorglich gerufen worden, die Frau blieb aber unverletzt und konnte in der Wohnung bleiben.

Sie kam also mit dem Schrecken davon, zumal ihr der Feuerwehreinsatz aller Voraussicht nach nicht in Rechnung gestellt wird. Dies geschieht nur, wenn man grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Der Einsatzleiter soll aber noch prüfen.

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(dpa)