Foto: Jens Kalaene/dpa
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SWR-Moderatorin Stefanie Tücking verstarb in der Nacht zum Samstag völlig überraschend. Die Umstände ihres Todes sorgen weiterhin für Rätselraten.

Wie die „Bild“ berichtet, fand eine Freundin die 56-Jährige tot im Bett auf. „Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt“, wird Vater Manfred Tücking von der Zeitung zitiert.

Die Ärzte konnten nur noch den Tod der ehemaligen „Formel Eins“-Moderatorin feststellen. Vater Manfred weiter: „Meine Frau, Stefanies Schwester und ich ringen um Fassung. Am Donnerstag waren wir noch gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt.“ Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, eine Obduktion soll klären, warum Tücking nicht mehr aufwachte.

„Am Freitagabend um 18 Uhr hat Stefanie noch im SWR3-Club Buch-Tipps gegeben. Am Samstag sollte sie ab 12 Uhr bei ‚SWR3 Topthemen am Mittag‘ im Einsatz sein“, sagte Programm-Chef Thomas Jung zur „Bild„. Vor mehreren Wochen wurde die Sendung „Die Montagsmaler“ mit der 56-Jährigen aufgezeichnet. Ob die Sendung, die am 17. Dezember (22.30 Uhr) ausgestrahlt werden sollte, wirklich gezeigt wird, steht noch nicht fest.

Tücking war rund 30 Jahre lang Moderatorin bei der Popwelle SWR3. Bundesweit bekannt wurde sie insbesondere durch die ARD-Kultsendung „Formel Eins“ in den 80er Jahren.

Tücking wurde in Kaiserslautern geboren, wuchs dort auch auf und studierte Elektrotechnik, allerdings nicht bis zum Abschluss. Ihre Bestimmung fand sie stattdessen beim Rundfunk. Beim SWR präsentierte sie Formate wie die „SWR3 Morningshow“, verschiedene Musiksendungen wie den „SWR3 Popshop“ und auch die „ARD Popnacht“.

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