Foto: Screenshot Facebook / Berufstierrettung Rhein Neckar
Foto: Screenshot Facebook / Berufstierrettung Rhein Neckar

Pferdeliebhaber sollten hier besser nicht weiterlesen. In Viernheim hat ein 77 Jahre alter Mann drei hilflose Pferde offenbar über einen längeren Zeitraum gequält und malträtiert.

Wie die Berufstierrettung Rhein Neckar in einem Facebook-Beitrag berichtet, habe zunächst ein Nachbar beobachtet, wie der Mann eines seiner Pferd mit einer Mistgabel schlug. Die alarmierte Polizei habe dann die Tierschutzrettung hinzugezogen, denn vor Ort wurde das ganze Ausmaß des Falles sichtbar.

So sollen zwei Pferde dauerhaft in dunklen Boxen und ohne Zugang zu Wasser gehalten worden sein. Selbst nach Aufforderung durch die Polizei hätte sich der 77-Jährige noch geweigert seinen Tieren etwas zu trinken zu geben. Vielmehr habe er den Vorschlag belächelt.

Seine Attacke mit der Mistgabel habe der Mann zudem damit erklärt, dass sich der marode Stiel gelöst habe, sodass sich die Mistgabel im Schweif des Pferdes verfing. So sei es zu den Verletzungen des Tieres gekommen.

Eine hinzugerufene Tierärztin habe ein Pferd aufgrund der „schwerwiegenden Vernachlässigung“ nur noch einschläfern können. Die beiden anderen Pferde wurden von der Polizei beschlagnahmt. Gemäß den Angaben der Berufstierrettung ist es bereits in der Vergangenheit zum Hungertod eines Pferdes gekommen.

Sämtliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden nun geprüft. Der Tierschutzverein Viernheim und die Tierrettung erstatteten Anzeige gegen den Pferdehalter.

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