Foto: Screenshot NTV Kenia
Foto: Screenshot NTV Kenia

Es ist schon ein wenig beängstigend, wenn ein Mann, der 45 Jahre verschwunden war, plötzlich an der Tür klingelt. Samuel Wambugu floh 1974 aus dem Haus seiner Familie in Kenia. Die Verwandten hielten ihn für tot. Jetzt ist er wieder da.

Als der 73-Jährige in sein Dorf zurückkehrte, erkannten ihn nur die Ältesten. Und selbst die konnten es nicht glauben, einige glaubten sogar an einen Geist. Sie tasteten sein Gesicht ab, sie ließen sich Ausweispapiere zeigen und befragten Verwandte. Erst dann waren sie sicher, dass der verlorene Sohn in sein Dorf zurückgekehrt war. Das meldet „Daily Nation„.

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Die Cousine Bilha Wahiga öffnete die Tür. Sie war zum Zeitpunkt des Verschwindens erst sechs Jahre alt gewesen und konnte Wambugu nicht erkennen. „Ich wollte nichts mit ihm zu tun haben, bis meine Mutter kam und ihn erkannte.“

Aber warum war Wambugu verschwunden? In einem TV-Interview sprach er über seine Beweggründe: „Mein Vater heiratete eine zweite Frau und gab ihr ein größeres Stück Land als uns. Er behandelte uns schlecht und misshandelte meine Mutter. Das hat mich wütend gemacht.“

Wambugu lebte an einem anderen Ort in Kenia, floh zwischenzeitlich nach Uganda und wieder zurück nach Kenia. Als er jüngst krank wurde und sich in einem Krankenhaus behandeln ließ, konnte er die Rechnungen nicht bezahlen. Deshalb kehrte er nun zurück in sein Heimatdorf. Die Reise hat sich gelohnt. Ein Dorfbewohner beglich Wambugus Rechnungen. Und nun sie die Verwandten glücklich, dass er wieder da ist.

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