Foto: Screenshot Instagram/ehudaryelaniado
Foto: Screenshot Instagram/ehudaryelaniado

Dieser Wunsch wurde ihm offenbar zum Verhängnis! Der Diamanten-Milliardär Ehud Arye Laniado ist bei einer Penisvergrößerung in einer Privatklinik in Paris gestorben. Sein Tod wurde bereits bestätigt.

Wie belgische Medien, darunter auch die Zeitung „Le Soir„, berichten, starb Ehud Arye Laniado bereits am Samstag während der Penis verlängernden Operation an einem Herzinfarkt. Diesen soll er erlitten haben, als die Ärzte ihm eine Substanz in sein bestes Stück spritzten. Versuche, den 65 Jahre alten Diamanten-Händler wiederzubeleben, seien gescheitert.

Über die sozialen Netzwerke wurde der Tod des Milliardärs mittlerweile bestätigt. Auf seinem Facebook– und Instagram-Profil wurde eine Traueranzeige veröffentlicht. In dieser heißt es: „Lebewohl an einen visionären Geschäftsmann. Mit großer Trauer bestätigen wir die Nachricht, dass unser Gründer, Ehud Arye Laniado, am Samstag, dem 2. März 2019 verstorben ist. Er wurde 65 Jahre alt. Nach einem außergewöhnlichen Leben wird Ehud nun in seiner Heimat Israel die letzte Ruhestätte finden. Wir alle vermissen ihn von ganzem Herzen.“

Laniado wuchs in Tel Aviv auf und verdiente sein Geld zunächst als Masseur in einem Hotel. Erst in Afrika stieg er in das Geschäft mit den Edelsteinen ein und wurde schnell zu einer echten Größe, dessen Einschätzung über den Wert von Rohdiamanten sehr gefragt war.

Auch der Verkauf des „Blue Moon“, der bis zur Auktion im November 2015 noch pro Karat teuerste Diamant der Welt, ging auf sein Konto. Ein Hongkonger Milliardär hatte den wertvollen Stein für seine sieben Jahre alte Tochter Josephine ersteigert – zum Preis von 48,4 Millionen Dollar (42,7 Millionen Euro).

Zu seinem Reichtum soll Laniado allerdings nicht nur mit Edelsteinen gekommen sein. Sein Unternehmen Omega Diamonds wurde in der Vergangenheit immer wieder mit illegalem Waffenhandel, Steuerbetrug und Geldwäsche in Verbindung gebracht. Auch in diesem Monat hätte der Milliardär erneut vor Gericht erscheinen müssen. Verurteilt wurde er bislang allerdings nie.

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