Fake-Ferrari Polizei Duisburg
Foto: Polizei Düsseldorf

Seine Vorliebe für knallrote italienische Sportwagen der Marke Ferrari hat einem 45-Jährigen Ärger mit der Polizei eingebracht: Er erhielt eine Anzeige, weil er seinen gebrauchten Toyota zu einem auf den ersten Blick täuschend echten „Fake-Ferrari“ umgebaut hatte.

Einer Polizeistreife war der geparkte Wagen am Montagabend in Duisburg aufgefallen. Das Auto trägt das markenrechtlich geschützte Ferrari-Logo auf der Kühlerhaube, über den Rädern und reichlich verteilt auch im Innenraum, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Damit verstoße er gegen Markenrechte, die besonders von Edel-Herstellern sorgfältig geschützt würden.

Ferrari-Fahrer heizt mit 372 km/h über Autobahn – und filmt mit einer Hand

Die Polizei selbst veröffentlichte ein Foto des Wagens und versah das Bild mit dem Label „Fake-Ferrari“. Der Mann müsse mit einer Geldbuße rechnen und den Wagen auf den Urzustand zurückbauen.

Beschlagnahmt worden sei das Auto – eigentlich ein Toyota MR2, der gebraucht in gutem Zustand für rund 10 000 Euro zu erwerben ist – aber nicht.

Mann fährt mit nackter Frau auf Ferrari durch die Straßen von Ibiza

Kein Fake hingegen ist der Ferrari, dessen Besitzer mit über 370 Sachen über die Autobahn gerast ist. Auch dieser Auto-Freund hatte sich etwas zu Schulden kommen lassen: Er filmte sich nämlich bei seiner Raserei und sorgte damit für Negativschlagzeilen.

Zu einem kuriosen Vorfall kam es im August vorigen Jahres in Ibiza, wo ein Mann mit einer nackten Frau auf seinem Ferrari durch die Straßen der Insel fuhr.

Quelle: dpa