Foto: Igor Link/shutterstock
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In der Nähe des Düsseldorfer Landtags hat ein Polizist zweimal auf einen Hund geschossen und den Vierbeiner dabei schwer verletzt. Der Beamte wurde angegriffen, als er einen Mann wegen sexueller Belästigung festnehmen wollte.

Zuvor habe das freilaufende Tier den Polizisten während der Festnahme eines Mannes aus bislang unerklärlichen Gründen angegriffen, sagte ein Behördensprecher am Sonntag. Der Halter brachte seinen Hund am Samstagnachmittag mit einer Schusswunde in eine Klinik.

Ob der Vierbeiner in Lebensgefahr war, war zunächst unklar. Gegen den Polizisten wurden Ermittlungen eingeleitet, weil er seine Schusswaffe eingesetzt hatte. Es spreche aber derzeit nichts dafür, dass der Beamte etwas falsch gemacht habe, erklärte der Polizeisprecher.

Der Hund fiel den Polizisten während der Festnahme eines 37 Jahre alten Mannes an. Dieser soll zwei Joggerinnen unter einer Rheinbrücke sexuell belästigt haben. Er stand unter Alkoholeinfluss und befindet sich nun in Polizeigewahrsam.

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