In der russischen Stadt Chabarowsk hat sich ein tragischer Unfall ereignet. Als ein Mann mit seinem Sohn angeln wollte, stürzte er ins eiskalte Wasser.

Vater und Sohn hatten sich auf einem Schneemobil auf die Reise aus ihrem Heimatdorf Kane gemacht, um in Chabarowsk angeln zu gehen. Wie das polnische Nachrichtenmagazin „PolsatNews“ berichtet, habe der Mann einen zugefrorenen Fluss auf Tragfähigkeit prüfen wollen, während sein Sohn am Ufer wartete. Doch die Eisschicht war nicht dick genug, sodass der Mann samt Schneemobil einsank. Das Problem: Sein Sohn war gerade einmal drei Jahre alt, sofortige Hilfe war also ausgeschlossen.

Der Kleine musste nun ganz alleine Hilfe holen – bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad Celsius. Ganze drei Kilometer lief der tapfere Junge, ehe er einem Arbeiter auffiel. Dieser nahm Kontakt mit den Behörden auf, die das Smartphone des Verunglückten orteten. Der Mann gilt weiterhin als vermisst, sein Sohn wurde mit hohem Fieber in ein Krankenhaus eingeliefert, Lebensgefahr bestehe aber nicht.

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