Foto: Screenshot Facebook/Fiona Young
Foto: Screenshot Facebook/Fiona Young

Es sollte ein Spaziergang in den verschneiten Bergen Schottlands werden, doch es wurde ein Ausflug, den Hund und Herrchen so ganz sicher nicht mehr erleben wollen.

Für Ian Young muss es ein schlimmes Gefühl gewesen sein, als er seinen kleinen Hund bei einer Wanderung in den verschneiten schottischen Bergen in Cairn Gorm nicht mehr wiederfinden konnte. Der kleine Racker, der auf den Namen Ben hört, was ausgebüxt und tauchte einfach nicht wieder auf. Als das Wetter und die Sicht schlechter wurden, musste Young schließlich eine Entscheidung treffen, den Hund allein zurücklassen und sich selbst in Sicherheit bringen.

Erst tags darauf konnte er wieder auf den Berg, um seine Suche nach Ben fortzusetzen. Und tatsächlich: Er konnte den Hund auf einem Felsvorsprung entdecken. Allerdings gab es für ihn keine Chance, dorthin zu gelangen. „Mein Mann versuchte, ihn zum Klettern oder Springen zu bringen, aber er wollte nicht“, erklärte dessen Frau Fiona laut Yahoo 7 News. Die Sache schien aussichtlos.

Dann aber, rund 48 Stunden nachdem Ben verloren gegangen war, entdeckte die Besatzung der „Maritime and Coastguard Agency“ den kleinen Hund dank Wärmebildkameras bei einem Trainingsflug mit dem Helikopter. Ein Crew-Mitglied ließ sich daraufhin abseilen und schloss Ben in die Arme, um ihn unversehrt zu seinem Herrchen zurückzubringen.

Vor allem die Hundejacke, die Ben trug, hat ihm bei den eiskalten Temperaturen wohl vor Schlimmerem bewahrt. Er sei lediglich etwas müde und hungrig gewesen, erklärten seine Besitzer später und bedankten sich auch via Facebook bei den Rettern. Beim nächsten Spaziergang in den Bergen nehmen sie dann auch ganz sicher eine Leine mit.

Hier könnt ihr euch das Video der Rettungsaktion ansehen:

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