Foto: Josfor/shutterstock (Symbolfoto)
Foto: Josfor/shutterstock (Symbolfoto)

In Heimbach in der Eifel sind am Sonntag zwei Brüder mit ihren Motorrädern verunglückt – kurz nacheinander, auf derselben Straße. Grund für die Unfälle war jeweils überhöhte Geschwindigkeit.

Der ältere 19-jährige Bruder aus Hürth geriet auf der Landstraße 15 bei Heimbach in der Eifel von der Straße ab, wie die Polizei mitteilte. Er stürzte und landete mit seiner Maschine in einem Wald am Straßenrand. Nachdem er von dort geborgen worden war, transportierte ein Rettungshubschrauber den 19-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Schwere der Verletzungen bleibt abzuwarten. Er war ersten Erkenntnissen nach zu schnell unterwegs.

Gut 20 Minuten später nahm das Schicksal leicht tragische Züge an, als auch der zwei Jahre jüngere Bruder des Hürthers ebenfalls Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Nur knapp zwei Kilometer von der Unfallstelle seines Bruders entfernt befuhr der 17-Jährige mit einem Leichtkraftrad dieselbe Straße. Er wurde bei einem Zusammenstoß mit einem PKW schwer verletzt.

Wie er selbst vor dem Abtransport noch einräumte, war er beim Durchfahren der ausgeschilderten 50-km/h-Zone deutlich zu schnell gewesen. Ein 26 Jahre alter Autofahrer hatte beim Abbiegen die Vorfahrt nicht beachtet und dadurch Mitschuld an der Kollision.

„Die besondere Duplizität der Ereignisse macht deutlich und hoffentlich nachdenklich, wie gefährlich nicht angepasste Geschwindigkeit für Motorradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer nach wie vor ist“, teilte die Polizei Düren mit.