Ein Geschäftsmann in Indien hatte keine Lust mehr auf seine Glatze und ließ sich deshalb Haare transplantieren. Wenig später ist der Mann tot. Was ist nur passiert?

Die Zeitung „Times of India“ berichtete zuerst über den Fall. Demnach verlangte Shrawan Kumar Chuadray eine Sonderbehandlung. Und die musste er mit dem Leben bezahlen. Doch was war passiert?

Bei einer Haartranplantation werden üblicherweise rund 3000 Haare eingesetzt. Hat der Mann nur noch wenige Haare auf dem Kopf, müssen mehrere OP-Termine angesetzt werden. Doch der Geschäftsmann aus Mumbai drängte die Mediziner, ihm über 9000 bei dem Eingriff einzusetzen. Die OP ließ sich der Mann 6400 Euro kosten.

Bei der Operation in einer Privatklinik in Mumbai traten wohl Komplikationen auf, jedenfalls klagte der Mann über heftige Nackenschmerzen, nachdem er aus der Narkose erwacht war. Daraufhin wurden ihm Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht. Doch das machte die Sache nicht besser. Ganz im Gegenteil!

Er bekam Atemnot, drohte zu ersticken. Der 43 Jahre alte Mann wurde daraufhin in eine anderes Krankenhaus verlegt, doch jede Hilfe kam für ihn zu spät. Er starb vermutlich, weil er einen anaphylaktischen Schock erlitten hatte. Endgültig Aufschluss über die Todesursache soll die Autopsie bringen. Es wird auch geprüft, ob die Ärzte fahrlässig gehandelt haben.

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