Foto: Shutterstock/Tommy Lee Walker
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Die Grabsteine von zwei im Dienst getöteten Polizisten in Berlin sind mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Die Täter kamen in der Nacht, stießen auch einen Grabstein um und rissen Blumen und Pflanzen heraus.

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt, ein politischer Hintergrund ist nicht auszuschließen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Politiker und die Berliner Polizeigewerkschaft (GdP) verurteilten die Schmierereien.

Der Polizist Uwe Lieschied war im März 2006 erschossen worden, als er einen Räuber stoppen wollte. Der Mörder wurde 2007 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Elite-Polizist Roland Krüger starb 2003, nachdem er gemeinsam mit Kollegen eine Wohnung gestürmt hatte. Ein gesuchter Straftäter hatte dem Polizeikommissar in den Kopf geschossen.

Schon 2016 war eine Gedenktafel für Uwe Lieschied am Tatort durch einen Brandanschlag beschädigt worden. Damals gab es auf einem Internetportal der linksextremen Szene ein Bekennerschreiben.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) schrieb auf Twitter: „Die zwei ermordeten Beamten haben für uns ihren Kopf hingehalten, damit wir friedlich und sicher leben können.“ Es zeuge von entsetzlicher „Menschenverachtung“, deren Gräber so widerlich zu besudeln.

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(dpa)