1899-Trainer Julian Nagelsmann hat beim Bundesliga-Auftakt mit seinen Hoffenheimern am Freitagabend in München 1:3 verloren, aber mit ungewöhnlichem Outfit und Aussehen alle Beobachter überrascht.

Sein weißes Hemd wurde von einer Kragennadel am Hals zusammengehalten, die Augenbrauen des 31-Jährigen wirkten gezupft und nachgezeichnet, das Gesicht gestrafft. Mehr oder weniger direkt bestätigte Nagelsmann nach der Niederlage einen Schönheitseingriff.

„Ich habe Schlupflider“, sagte der Coach, sprach von Permanent Make-up und fügte an: Frauen dürften sich schick machen, das sei doch wohl auch für ihn erlaubt. Um die Verwirrung um die Veränderungen in Nagelmanns Gesicht perfekt zu machen, äußerte sich auch noch Holger Kliemt, Hoffenheims Leiter Medien und Öffentlichkeitsarbeit, auf Twitter. Demnach handelt es sich lediglich um eine Tönung der Augenbrauen.

Doch nicht allen Fans gefiel Nagelsmanns neuer Look. Einige fühlten sich an H.P. Baxxter, den Frontmann der Band „Scooter“ erinnert.

Die Augenbrauen waren jedenfalls DAS Thema des Spiels auf Twitter.

Es gab eigentlich kein anderes Thema, das Ergebnis des Eröffnungsspiels geriet in den Hintergrund.

Fragen über Fragen…

Für einige Fans war es schlichtweg zu viel.

Zu seinem Hemd-Accessoire hatte er nach dem unglücklichen 1:3 beim Rekordmeister einen doppeldeutigen Kommentar. „Mir ist einige Male der Kragen geplatzt. Mit der Nadel hat es gehalten, aber ein paarmal war es eng.“

Mode scheint für Nagelsmann in München immer eine Rolle zu spielen. Einst wurde sein knallroter Mantel beim Besuch eines Bayern-Spiels als Indiz für seine Zuneigung zum Rekordmeister interpretiert. Das zu Prominenz gelangte Kleidungsstück versteigerte er später für 1560 Euro für einen guten Zweck.

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(dpa)