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In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die mehr als eine Million Euro Einkommen im Jahr versteuern.

Im Jahr 2016 waren es 22.900 Steuerbürger und damit 1700 mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Durchschnittlich gaben sie ein Einkommen von 2,7 Millionen Euro an.

Bezogen auf die Bevölkerung leben die relativ meisten Einkommensmillionäre in Hamburg, wo gut jeder Tausendste mehr als eine Million Euro verdient. In Sachsen-Anhalt schafft das nur jeder Zehntausendste.

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Den höchsten Steuersatz von 45 Prozent – die sogenannte Reichensteuer – mussten 102.000 Bürger zahlen. Auf diese 0,25 Prozent der Steuerpflichtigen entfielen 6,5 Prozent der gesamten Einkünfte und 13,0 Prozent der Steuersumme. Diese Grenze griff im Jahr 2016 bei einem zu versteuernden Einkommen von 254.447 Euro beziehungsweise 508.894 Euro bei zusammen veranlagten Personen.

Inzwischen greift der Satz von 45 Prozent ab einem jährlich zu versteuernden Einkommen in Höhe von 270.501 Euro. Das heißt, alles, was über 270.501 Euro liegt, wird zu 45 Prozent versteuert. Für zusammen veranlagte Personen verdoppeln sich die Beträge.

Quelle: dpa