Hecht Angriff Junge
Foto: Screenshot Facebook

Beim Anblick dieser Bilder ist es fast schon ein Wunder, dass der 16-Jährige den Angriff überlebt hat. Ein Hecht hat sich durch den Hals des Teenagers gebohrt und hing so tief im Körper drin, dass seine Schnabelspitze an der anderen Seite wieder herausschaute.

Wie „Daily Mail“ berichtet, wurde das Leben des Jungen aus Indonesien durch eine Not-Operation gerettet. Er wurde von einem fliegenden Hecht aufgespießt, der sich in den Hals des 16-Jährigen bohrte.

Auf der indonesischen Insel Sulawesi war Muhammad Idul mit seinen Eltern unterwegs, zusammen wollten die drei Fischen gehen. Als sich Idul in direkter Nähe des Wassers aufhielt, wurde er von dem Hecht erwischt.

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Der Schüler wurde umgehend ins Krankenhaus in der Stadt Baubau gebracht, um die erlittenen Wunden zu behandeln. Die Ärzte entschieden, dass ein riskanter Eingriff von Nöten war, um die Gesundheit des Jungen sicherzustellen.

Allerdings mussten Spezialisten diese Operation durchführen. Entsprechend musste sich Idul noch gedulden, er musste zunächst in ein anderes Krankenhaus transferiert werden. In Makassar ging es für ihn dann unters Messer.

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Zwei Stunden wurde Idul operiert, drei Chirurgen und zwei Anästhesisten waren bei dem Eingriff am Montag involviert. „Um den kompletten Schnabel zu entfernen, muss man sehr vorsichtig sein. Es besteht das Risiko, die Gefäße zu verletzen“, erklärt Dr. Syafri K. Arif.

Der 16-Jährige hat die Operation den Umständen entsprechend aber gut überstanden. Dennoch bleibt er noch im Krankenhaus, um seinen Gesundheitszustand im Blick zu behalten und das Infektionsrisiko zu minimieren. Aktuell hat er mit Fieber zu kämpfen.

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Immer wieder sorgen Hecht-Angriffe bei Menschen für schwerwiegende Verletzungen. Mit einer Geschwindigkeit von bis 60 km/h springen sie ihren Opfern entgegen und verletzen sie dann mit ihren scharfen Zähnen. Eben jenes Schicksal ist nun Idul ereignet, zum Glück überlebte er.