Foto: Pavel Vozmischev/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Das Urteil ist gefällt. Der Chefarzt einer Magdeburger Klinik muss für neun Jahre hinter Gitter. Der Arzt hatte mehreren Frauen heimlich Kokain verabreicht, rieb unter anderem seinen Penis mit der Droge ein, bevor er mit ihnen Sex hatte.

Eine Frau starb. Im Oktober hatte der Prozess begonnen, nun sprach das Magdeburger Landgericht das Urteil aus: neun Jahre Haft und ein anschließendes Leben unter Sicherheitsverwahrung für den Mann mit dem Koks-Penis.

Laut dem Gericht habe beim Todesfall zwar keine Absicht bestanden, weil er sofort einen Rettungswagen gerufen und eine Herzdruckmassage durchgeführt habe – als Arzt hätte er die zu hohe Dosis allerdings einschätzen können müssen. Den anderen drei bekannten Opfern muss er Schadensersatz zahlen.

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