Foto: Shutterstock / Tavarius
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Im russischen Rjasan ist es zu einer grausamen Aktion gekommen: Eine Frau entsorgte ihr Kind unmittelbar nach der Geburt, weil sie Party machen wollte.

Yulia, deren Nachname nicht bekannt ist, befand sich gerade auf einer Party, als bei ihr die Wehen einsetzten. Statt sich jedoch auf den Weg in ein Krankenhaus zu begeben, sperrte sich die 31-Jährige auf der Toilette ein und brachte dort eigenhändig ihr drittes Kind zur Welt.

Völlig unbeeindruckt davon habe sie ihr Kind laut Informationen der „Daily Mail“ kurz danach in einen Müllsack gesteckt und in einem nahegelegenen Container entsorgt. Weil die Lust auf Party offenbar größer war als die Lust auf das Neugeborene, kehrte sie ganz schnell wieder auf die Party zurück.

Zwei Stunden lang lag der Säugling bei Minusgraden zwischen den Abfällen, ehe eine Passantin Schreie hörte, das nackte, völlig blutverschmierte Kind befreite und sofort den Notruf alarmierte. Mit einer Körpertemperatur von nur 24 Grad Celsius wurde der kleine Junge in ein Krankenhaus transportiert, wo die Ärzte ihm das Leben retteten.

Währenddessen suchten Polizisten die Mutter auf der Party auf. Nachdem sie die Spuren der Geburt gesichert hatten, nahmen sie die Frau fest. Wegen versuchten Mordes drohen ihr nun bis zu fünf Jahre Haft. „Die Mutter sagte, dass sie das Baby nicht haben wollte“, erklärte eine Ermittlerin. „Sie schaute nicht einmal nach, ob es ein Junge oder ein Mädchen war, bevor sie es wegwarf.“

Der 31-Jährigen wurde sofort das Sorgerecht für ihre zwei anderen Kinder entzogen, die nun in einem Heim leben.

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