Corona-Hoffnung aus Dänemark: „Normales Leben“ in zwei Monaten zurück

Die dänische Epidemiologin Tyra Grove Krause glaubt an ein Ende der Pandemie in wenigen Monaten. Anlass zur Hoffnung gibt die Omikron-Variante.
Coronavirus Düsseldorf Maske
Foto: Federico Gambarini/dpa

Die Inzidenzen in den Ländern schnellen in die Höhe und immer mehr Menschen infizieren sich weltweit mit der Omikron-Variante des Corona-Virus. Selbst Dänemark, eines der Corona-Vorzeigeländer, hat mit 20.000 Neuinfektionen einen neuen Tagesrekord aufgestellt.

Doch bei all den trüben Aussichten kommt nun ein Hoffnungsschimmer von unseren nördlichen Nachbarn. Denn dort hat die hochrangige Epidemiologin Tyra Grove Krause, Leiterin des staatlichen „Statens Serum Institut“ (SSI), gegenüber dem dänischen Fernsehsender TV 2 erklärt, dass die Pandemie in Dänemark in zwei Monaten beendet sein könnte.

Wie das dänische Institut herausgefunden hat, hat sich die Zahl der Krankenhausaufenthalte mit der neuen Omikron-Variante im Gegensatz zur Delta-Variante halbiert. Zwar deutet nach wie vor alles darauf hin, dass Omikron auch in den kommenden Wochen für eine massive Ausbreitung sorgen wird, doch Krause ist davon überzeugt: „Wenn es vorbei ist, sind wir in einer besseren Lage als vorher.“ Und das soll bereits in zwei Monaten der Fall sein.

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Corona: Omikron ansteckender, aber milder

Doch damit nicht genug. Krause geht sogar noch einen Schritt weiter: „Ich denke, in zwei Monaten haben wir unser normales Leben zurück.“ Das wiederum hieße, dass die Omikron-Variante entgegen erster Annahmen die Pandemie nicht verlängern, sondern abschwächen würde. Dies liege laut Krause vor allem daran, dass der Verlauf einer Omikron-Infektion deutlich milder ausfalle als eine mit der Delta-Variante. Krause blickt daher optimistisch in die Zukunft: „Im Februar werden wir einen sinkenden Infektionsdruck und eine nachlassende Belastung des Gesundheitswesens erleben.“

Damit bewahrheitet sich offenbar, was seit dem Ausbruch in Südafrika zu beobachten ist. Die neue Variante ist ansteckender, aber auch milder – was auch die Weltgesundheitsorganisation WHO erfreut. Einen großen Anteil daran hat offenbar auch der Impfstoff, wie die englische Gesundheitsministerin „Sky News“ erklärte: „Die Zahl der belegten Krankenhausbetten ist ungefähr halb so hoch wie vor einem Jahr – und das beweist die Kraft des Impfstoffs.“ Ob aber ein Impfstoff extra für die Omikron-Variante entwickelt werden muss, ließ ein Vertreter der WHO offen.

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