Pornos an Schüler verschickt: Lehrerin nach einer Woche gefeuert

Die 19 Jahre alte Emily Durden war erst eine Woche als Lehrerin angestellt, als sie Pornos an ihre Schüler schickte. Nun ist sie den Job wieder los und hat eine Strafanzeige am Hals.
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Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Das hatte sich die 19 Jahre alte frischgebackene Lehrerin Emily Durden sicher anders vorgestellt. Nur eine Woche, nachdem sie als Lehrerin angestellt war, musste sie ihren Job bereits wieder an den Nagel hängen. Und schlimmer noch: Sie muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Denn die Teenagerin aus dem Bundesstaat North Carolina hatte in einer Schule in Cleveland (USA), wo sie wenige Tage zuvor ihren Job angetreten hatte, ihren Schülern Pornovideos und entsprechende Bilder geschickt. Die Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren staunten daher nicht schlecht.

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Durden wird nun vorgeworfen, pornographisches Material verbreitet und an Minderjährige weitergeleitet zu haben. Nach einer Kaution von 50.000 US-Dollar wurde sie aber inzwischen wieder freigelassen. Jedoch nur unter Auflagen, wie es weiter heißt. Demnach darf sie sich erstmal keiner Schule mehr nähern und auch jeglicher Kontakt mit ihren männlichen Schülern ist ihr vorerst untersagt.

Doch die Frage ist, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass eine Lehrerin, die selbst gerade mal 19 Jahre alt ist, eine Klasse unterrichten soll und dann auch noch pornographisches Material anstelle von Lehrinhalten in den Unterricht mitbringt.

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Der leitende Beamte Derwin Briscoe erklärte, dass es mit dem Schulsystem im Bundesstaat North Carolina zu tun habe. Dort sei es schwer, geeignete Lehrer zu finden. Das bestätigte auch die zuständige Schulbehörde, die darauf hinwies, dass Emily Durden zuvor alle Anforderungen als Vertretungslehrerin erfüllt habe. Allerdings muss man für die Eignung auch lediglich einen High-School-Abschluss vorweisen, was in deutschen Standards einem Realschulabschluss entspricht.