Fieberthermometer Blase Shanghai
Foto: Urology Case Reports (Volume 26, September 2019)

Im Überschwang der Lust kommen Menschen mitunter auf verrückte Ideen. In Shanghai mussten Ärzte einem Mann ein Fieberthermometer aus der Blase entfernen.

Wie der September-Ausgabe der „Urology Case Reports“ zu entnehmen ist, hatte sich der 25-Jährige dieses vermutlich zu Stimulationszwecken in den Penis eingeführt. Doch das Thermometer entglitt ihm, sodass er es nicht mehr herausbekam. Ähnlich erging es diesem Jungen:

Anstatt sofort einen Arzt zu konsultieren, wartete er geschlagene elf Tage, ehe er ein Krankenhaus aufsuchte. Dort mussten die Mediziner äußerste Vorsicht walten lassen, denn wäre das Glas gebrochen, hätte es nicht nur zu inneren Verletzungen führen können, sondern auch zu Schäden an Nieren und im zentralen Nervensystem, denn Thermometer enthalten giftiges Quecksilber.

Doch die Operierenden bewiesen Fingerspitzengefühl und holten das Gerät in gerade einmal 15 Minuten wieder heraus. Schon einen Tag später konnte der Mann das Krankenhaus wieder verlassen. Bei einem Folgetermin wurden keine Folgeschäden festgestellt.

Es ist nicht das erste Mal, dass mit Gegenständen am Penis herumexperimentiert wird. Anfang des Jahres drang der Fall eines ebenfalls aus China stammenden Jungen an die Öffentlichkeit, der sich 39 (!) Magnetkugeln in den Penis gesteckt hatte. Zuvor hatte ein 13-Jähriger sich ein USB-Kabel eingeführt.

Daher möchten wir abschließend gerne eine Warnung aussprechen. Denn Lust hin oder her: Mit den Genitalien, egal ob bei Männlein oder Weiblein, ist keinesfalls zu spaßen. Im Intimbereich befinden sich einige Nervenenden, die extrem schmerzempfindlich sind. Und mal Hand aufs Herz: Wer gibt sich schon gerne die Blöße und erzählt seinem Arzt, dass er sich einen Gegenstand eingeführt hat, den er nun nicht mehr herausbekommt? Richtig, niemand! Seid also bitte vorsichtig!