Chair Challenge
Foto: YouTube/The Bert Show

Unzählige Klischees kursieren über vermeintlich körperlich starke Männer und eher schwache Frauen. Doch ein witziger Internet-Trend scheint alle Vorurteile zu widerlegen. Die „Chair Challenge“ geht gerade auf TikTok viral. Sowohl Männer als auch Frauen versuchen dabei, einen Stuhl anzuheben und sich mit ihm in der Hand aufzurichten.

Die Ergebnisse sind belustigend und verblüffend zugleich – auch für die (gescheiterten) Teilnehmer, wie diese zwei Videos zeigen:

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Und so geht die Challenge: Die Teilnehmer stellen sich vor eine Wand und gehen drei Schritte zurück. Anschließend stellen sie einen Stuhl vor sich und beugen sich in einem 90-Grad-Winkel darüber. Dann lehnen sie den Kopf gegen die Wand und heben noch in dieser Position den Stuhl bis an die Brust. Nun folgt die Krux. Während Frauen sich problemlos aufrichten können, scheitern Männer kläglich.

Hier noch weitere Beispiele:

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Wissenschaftler haben dafür zwei Gründe ausfindig gemacht. Sehr wahrscheinlich hängt das Phänomen mit den unterschiedlichen Körperschwerpunkten der beiden Geschlechter zusammen. Während dieser bei Männern in der Brustregion liegt, befindet er sich bei Frauen in der Hüftgegend.

„Deshalb liegt bei den meisten Frauen der Schwerpunkt über ihren Füßen, wenn sie sich über den Stuhl beugen, während der Schwerpunkt bei den meisten Jungs genau über dem Stuhl liegt“, sagt US-Wissenschaftler Jeremy Johnson gegenüber „The Sun“.

Professor Brian Ford von der Cambridge University vertritt eine zweite These. Er behauptet, das Versagen der Männer bei der „Chair Challenge“ liege an der Größe ihrer Füße. „Es ist wahr, dass Frauen einen um mehrere Zentimeter niedrigeren Schwerpunkt haben als Männer. Aber das hat keinen Einfluss auf diesen raffinierten Trick“, erklärt er. „Männer haben längere Füße als Frauen.“

Deshalb stehe der Mann gezwungenermaßen weiter weg von der Wand und muss sich deshalb „weiter nach vorne lehnen“. Die Beine der Frau seien hingegen näher an der Wand. Ford ergänzt, dies verschaffe Frauen einen Vorteil bei der Herausforderung. Aber wie auch immer: Lustig ist die Challenge in jedem Fall. Egal, was nun die wissenschaftliche Begründung dafür ist.