Armin Laschet Dezember 2020
Foto: Christophe Gateau/dpa

„Armin Laschet wird Kanzler! Armin Laschet wird Kanzler!“, wer das musikalische Video aus der CDU nach dem Triell zur Bundestagswahl noch am Sonntagabend gesehen hat, der hatte wohl eine schlaflose Nacht. Zur Melodie von „Seven Nation Army“ von der Band „The White Stripes“ feierten Parteispitze und prominente Wahlunterstützer wie Uschi Glas den CDU-Kandidaten. Keine leichte Kost zur späten Stunde.

Die Rock-Hymne ist längst entweiht. Entweiht durch diverse Fußball-Stadien, bzw. Fans. 2003 veröffentlichte die Rockband aus Detroit (USA) um Jack und Meg White den rockigen Ohrwurm. Drei Jahre später bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland entdeckten die italienischen Anhänger den Song für sich und ihr Team.

In der Folge ging das Lied um die Welt und wurde auf unzähligen Sport-Events vom Publikum vereinnahmt. 2008 wurde der Song zum Einlauflied bei der Fußball-Europameisterschaft, der deutsche Rekordmeister FC Bayern München verwendete den Song jahrelang als Tor-Jingle, Darts-Legende Michael van Gerwen verwendet das Lied ebenfalls als Einlaufmusik.

Hier ist das Original:

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2021 kommt „Seven Nation Army“ bei der CDU an

Und jetzt ist das Lied auch in der deutschen Politik angekommen. Genauer gesagt bei der CDU. Solltet ihr es bis jetzt noch nicht gesehen und gehört haben, könnt ihr euch hier einen Eindruck verschaffen. Aber, Vorsicht! Ihr werdet danach einen schlimmen Ohrwurm haben:

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Der Ohrwurm ist längst da. Hier gibt es das Video noch einmal aus anderer Perspektive:

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Die Reaktionen auf den Song im Netz fallen wenig überraschend sehr deutlich aus. Wir haben uns für euch im Netz umgeschaut und Reaktionen gesammelt.

Dieser User denkt an die Kult-Serie „Stromberg“ und hat das Ganze mit einem anderen Ton unterlegt. Ziemlich kreativ:

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Den Ohrwurm wird man nur sehr schwer wieder los:

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Micky Beisenherz hat auch eine klare Meinung zu dem Thema:

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Zu spät:

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Da Laschet aus Aachen kommt, liegt dieser Gag nah:

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Es bleibt musikalisch bei Armin Laschet im Triell:

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Nach der zweiten TV-Debatte der Kanzlerkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen sieht sich die in den Umfragen zurückliegende Union gut für die Aufholjagd in den letzten beiden Wochen bis zur Wahl gerüstet.

Triell: Scholz bleibt vorne

Allerdings ermittelten zwei Blitzerhebungen von Meinungsforschungsinstituten erneut den SPD-Bewerber Olaf Scholz als Gewinner des Triells, das am Sonntagabend von ARD und ZDF gesendet wurde. Wie schon vor zwei Wochen lag der CDU-Vorsitzende Armin Laschet bei der Frage, wer am überzeugendsten und glaubwürdigsten war, noch hinter der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Sie punktete jetzt in beiden Umfragen mit den besten Sympathiewerten.

>> Laschet trägt Mundschutz falsch – das Netz lacht sich schlapp <<

Mehr Schärfe als vor zwei Wochen bei den Sendern RTL und ntv kam jetzt durch die Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Zentralstelle des Zolls in die Debatte. Die Financial Intelligence Unit (FIU) gehört in den Geschäftsbereich von Bundesfinanzminister Scholz. Vor allem Laschet versuchte, Scholz mit Attacken unter Druck zu setzen. Dabei griff er auch nochmals den Wirecard- und den Cum-Ex-Skandal auf.

>> Aufregung um Foto von Armin Laschet ohne Maske <<

Bei den inhaltlichen Fragen wie etwa dem Klimaschutz oder der Bekämpfung der Corona-Pandemie gab es praktisch keine neuen Argumente. Jedoch wurden diesmal auch Themen wie Digitalisierung oder Renten angesprochen, die vor zwei Wochen keine Rolle gespielt hatten.

>> Wahl-O-Mat: So funktioniert das Tool zur Bundestagswahl <<