Brutale Attacke! 22-Jähriger von Männergruppe verprügelt, weil er schwul ist

Nur knapp einen Monat nach einem homophoben Übergriff in London ist es auf der Insel erneut zu einem blutigen Angriff auf einen Homosexuellen gekommen. Ryan Williams aus Preston im Norden Englands wurde von einer Schlägerbande verprügelt.

Der 22-Jährige war gegen sechs Uhr morgens nach einer Party-Nacht unterwegs, als er mit der Gruppe in Berührung kam. Wie Williams „Blog Preston“ erzählte, waren er und seine Freunde auf dem Weg zu McDonald’s.

Es kam, nachdem die Bande beleidigend wurde, zu einem Wortgefecht. Als Williams dann eigentlich weggehen wollte, rannte ihm ein Mann hinterher und schlug ihm gegen den Kopf. Daraufhin ging der 22-Jährige zu Boden und wurde ohnmächtig.

Das Opfer behauptet zudem, das ihm von dem Angreifer darüber hinaus noch zweimal gegen den Kopf getreten wurde, als er schon auf dem Boden lag. Während die Polizei die Ermittlungen nun wegen der homophoben Attacke aufgenommen hat, äußerte sich Williams in einem emotionalen Facebook-Post.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10219519305042585&set=a.3833032393645&type=3

„Ich habe nie damit gerechnet, dass ich geprügelt werden würde, weil ich schwul bin. Was ist aus der Welt geworden, ihr seid alle ekelhaft! Ich will, dass die Leute endlich verstehen, dass man sich nicht aussucht, schwul zu sein“, schreibt der 22-Jährige. „Es tut mir für die leid, die damit nicht umgehen können, aber deswegen muss man niemanden umhauen.“

Am Ende seiner Nachricht hat Williams noch eine Nachricht: „Es ist okay, schwul zu sein.“ Eine weitere Botschaft ist, stark zu sein und sich selbst zu lieben. Über 140.000 Facebook-User haben bereits auf den Post reagiert, Tausende haben ihm Zuspruch gegeben. Das ist die richtige Reaktion auf eine solch abscheuliche Tat.