Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß auf Landstraße
Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

Ein 66 Jahre alter Autofahrer, der nach einem tödlichen Zusammenstoß mit einem Radfahrer in Brandenburg geflüchtet war, ist ermittelt worden.

Unweit des Unfallortes auf der Landstraße zwischen den Orten Wensickendorf und Zehlendorf konnte der Halter festgestellt werden, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Oberhavel am Sonntag.

Bei der Kollision mit dem Auto am Samstagabend gegen 18.40 Uhr war ein 55 Jahre alter Radfahrer ums Leben gekommen. Er erlag den Angaben zufolge noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Ein Notarzt habe nichts mehr für ihn tun können, hieß es.

Der Fahrer und sein Beifahrer hatten sich vom Unfallort auf der L21 entfernt. Der mutmaßliche Unfallwagen war nach Angaben der Polizei nicht weit von der Unfallstelle entdeckt worden. Der genaue Hergang und die Ursache des Unfalls seien weiter unklar, sagte der Sprecher der dpa. Die Ermittlungen liefen.

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Die „Bild“ berichtet allerdings, dass der Autofahrer bei der Kollision mit dem verstorbenen Radfahrer betrunken gewesen sein soll. Sie zitiert eine Sprecherin: „Es befanden sich zwei Personen am Fahrzeug, beide waren alkoholisiert.“ Blutproben wurden demnach vor Ort entnommen. Unklar sei dem Bericht zufolge noch, wer von den beiden Männern am Steuer saß. Beide Männer wurden festgenommen, da Fluchtgefahr bestehe – was das Entfernen vom Unfallort beweise.

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Die Landstraße wurde für drei Stunden gesperrt, damit die Polizei den Hergang des Unfalls mit tödlichem Ausgang klären und Beweise sichern konnte. Laut „Bild“ hatte ein Anwohner gesagt, dass er einen lauten Knall gehört habe. Vorher hatten er und seine Frau kein Quietschen der Bremsen vernommen.

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Quelle: mit Agenturmaterial der dpa