Polizei USA South Carolina Baby Wiederbelebung
Foto: Screenshot Facebook/Berkeley County Sheriff's Office

Wenn der Routine-Einsatz zur Heldentat wird: Ein Polizist aus den USA hat einem Baby bei einer Verkehrskontrolle das Leben gerettet.

Als William Kimbro, ein Polizist des Berkeley County Sherrif’s Office in South Carolina, ein Fahrzeug wegen überhöhter Geschwindigkeit aus dem Verkehr zog, dachte er wohl, er hätte es mit einem gewöhnlichen „Raser“ zu tun. Doch das Vergehen sollte schnell in den Hintergrund geraten.

Die „Inside Edition“ berichtet, dass Kimbro auf dem Beifahrersitz des Wagens eine junge Frau mit einem kleinen Baby vorfand, am Steuer saß die Großmutter. Die Mutter des erst zwölf Tage alten Säuglings war hilflos, denn ihr Neugeborenes atmete nicht mehr.

Der Polizist erkannte den Ernst der Lage sofort und fing an, dem Baby den Bauch und die Brust zu massieren. Ein Video von dem nicht alltäglichen Einsatz, von der Body-Cam aufgezeichnet, postete die Polizei auf Facebook. Darauf ist zu hören, wie Kimbro „Komm schon, Kleine, komm schon“ ruft, während er dem Baby immer wieder den Mund öffnet.

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Wie die Mutter erklärte, hatte Riley, so der Name des kleinen Mädchens, urplötzlich angefangen, zu würgen und Milch zu spucken. Immer wieder setzte die Atmung aus, Kimbro jedoch gab nicht auf. „Die ganze Zeit habe ich gedacht: ‚Du kannst dieses Kind nicht vor den Augen seiner Mutter und Großmutter sterben lassen'“, erklärte er der Nachrichtenseite. Mehrere Minuten lang führte er die Herz-Lungen-Massage durch, bis schließlich der Notarzt eintraf.

Inzwischen geht es Riley wieder gut. Ihre Familie ist mit dem Schrecken davongekommen, eine Strafe für die Geschwindigkeitsüberschreitung gab es derweil nicht. Polizist Kimbro hat wurde für seine Heldentat ausgezeichnet.