Foto: Netflix
Foto: Netflix

Die Verwunderung war riesig, als auf einmal ein BVB-Trikot zu sehen war. Nicht im Stadion, nicht auf der Straße – nein: in der neuen Staffel der Netflix-Serie „Better Call Saul“.

Seriencharakter Mike Ehrmantraut wird mit einem Mitarbeiter aus einem Stripclub geworfen, und dann ist da plötzlich dieses Trikot zu sehen. Und darüber hinaus ein ganz besonderes: nämlich das Jersey aus der Champions-League-Saison 1997. In jenem Jahr holten die Dortmunder zum ersten und einzigen Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Titel in der europäischen Fußball-„Königsklasse“.

Nun wird über die Hintergründe gerätselt. „Um ehrlich zu sein, das war die Idee unserer Kostümbildnerin Jenny. Sie hatte für mich und meinen Schauspielkollegen Stefan Kapicic jeweils bewusst ein Trikot vom BVB und vom VfL Bochum ausgesucht“, sagte Darsteller Ben Bela Böhm der „Bild„.

Eine andere Variante: Wie die Zeitung weiter berichtet, soll es sich dabei um eine geplante Aktion handeln, denn offenbar besteht neuerdings eine Marketing-Kooperation zwischen dem BVB und Netflix. Die Dortmunder äußerten sich dazu bislang nicht.

Denkbar ist jedoch auch, dass ein Zusammenhang zwischen „Better Call Saul“ und Mega-Serie „Breaking Bad“ besteht. Denn George Mastras, der Drehbuchautor beider Hits, ist dem BVB gewogen. Deshalb benannte er seinen Breaking-Bad-Oberschurken Gustavo „gus“ Fring bereits nach dem ehemaligen Dortmunder Spieler Torsten Frings. „Ich war Fan von diesem berühmten deutschen Fußballer. Der hieß Frings“, sagte Mastras 2017 auf einem Kongress.

Wir dürfen gespannt sein, wie das Auftauchen des BVB-Trikots irgendwann einmal von einem der Offiziellen erklärt wird. Bis dahin bleiben den Fans nur die wilden Spekulationen über die Gründe.

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