Betrug mit Corona-Impfung vor laufender Kamera – hier wird ins Taschentuch gespritzt

Wie läuft eigentlich Betrug mit Corona-Impfungen ab? Dieses Video zeigt, wie Impfstoff nicht im Arm, sondern im Taschentuch landet.

Immer wieder werden Fälle von Impfkriminalität öffentlich. Entweder beschaffen sich Personen Impfnachweise, ohne dafür je eine Arztpraxis von innen gesehen zu haben oder sie machen direkt gemeinsame Sache mit den Ärzten. Wie zweiteres abläuft, zeigen nun Aufnahmen aus Italien. Da wurde ein Betrug mit der Corona-Impfung aufgezeichnet.

Mit einem Video wird festgehalten, wie medizinisches Personal Impfbetrug vornimmt. Solche Aufnahmen hat es während der Corona-Pandemie noch nicht häufig gegeben. Nun wurde aber ein Video von der italienischen Polizei veröffentlicht, das zeigt, wie so ein Betrug abläuft.

Hier wird ins Taschentuch gespritzt – dafür fließt Geld

In diesem expliziten Fall handelt es sich um eine 51 Jahre alte Krankenschwester, das berichtet das Portal „Ancona Today“. Sie war in einer Impfstelle in der italienischen Region Ancona beschäftigt und hat sich da offenbar auf einen kriminellen Deal eingelassen. Sie verteilte Fake-Impfungen, spritzte dabei aber eigentlich ins Taschentuch. Im Gegenzug floss Geld.

Zumindest einmal 50 Fälle davon sind den Behörden in der Region bekannt, da wurden nun Ermittlungen aufgenommen. Einige Fälle davon sind auch in der Aufnahme aus dem Impfzentrum zu sehen. Die Krankenschwester bereitete die Impfung vor, dabei gab es noch keine Auffälligkeiten. Allerdings landete der Impfstoff dann nicht im Arm des Patienten, sondern in einem Taschentuch.

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Fünfstelliger Betrag – Polizei deckt den Betrug auf

Für den Impfbetrug sollen dann jeweils bis zu 400 Euro geflossen sein. Das Ziel der Impfgegner: Trotzdem wollten sie an die Impfnachweise gelangen, um als „Geimpft“ zu gelten und im alltäglichen Leben nicht die umfangreichen Einschränkungen hinnehmen zu müssen, die den Ungeimpften nicht nur in Italien obliegen.

Nachdem der Betrug von der Polizei aufgedeckt wurde, wurde die Krankenschwester festgenommen. Zudem wurden vier weitere Personen unter Hausarrest gestellt – darunter auch ein Anwalt aus Ancona. Bei ihm vermutet die Polizei, dass er den Betrug initiiert haben könnte. Insgesamt hat die Polizei einen Geldbetrag von 18.000 Euro festgestellt, der im Rahmen des Impfbetruges geflossen sein soll.

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