Foto: Shuitterstock/OFC Pictures
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Ein 35 Jahre alter Autofahrer hat am Samstagabend in Dortmund-Brackel einen kuriosen Unfall gebaut. Dabei fuhr er zunächst eine Böschung hinauf und anschließend gegen einen Baum. Aber das war noch längst nicht alles.

Ersten Ermittlungen zufolge schnappte sich der Dortmunder einen Freund und drehte mit ihm einige Runden, um „den Kopf frei zu kriegen“. An und für sich ist das keine schlechte Idee. Allerdings nicht, wenn man betrunken ist, keinen Führerschein hat und der rechtmäßige Besitzer des Autos überhaupt nichts von der unfreiwilligen Leihe weiß.

Weil sich der 35-Jährige zudem im Dortmunder Osten nicht auskannte, fuhr er mit seinem Begleiter in die Straße Westkamp. Ortskundige wissen, dass es sich hierbei um eine Sackgasse handelt. Sie wissen auch, dass am Anfang der Straße ein „Zone 30-Schild“ aufgestellt ist.

Der Fahrer hingegen hatte diese Infos offensichtlich nicht. Ebenso schien er nicht zu wissen, wofür das Pedal zwischen Gas und Kupplung notwendig ist. Also fuhr er am Ende der Straße zunächst eine Böschung hinauf, ehe er gegen einen Baum stieß. Hier endete schließlich die Spritztour des 35-Jährigen.

Weder er noch sein Beifahrer wurden verletzt. Das „geliehene“ Auto hingegen wurde arg in Mitleidenschaft gezogen und musste abgeschleppt werden. Zudem musste die Feuerwehr einen nach dem Aufprall auf die Straße ragenden Baum entfernen.

Gegen den Mann wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unbefugter Gebrauch von Kraftwagen sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Soviel zum Thema „den Kopf frei kriegen“.

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