Junge, Junge – das ist gerade nochmal gutgegangen! Im österreichischen Raggal ist ein Heißluftballon bei der Landung von einer Windböe erwischt worden. Die Folge: ein lebensgefährlicher Stunt mit glücklichem Ausgang.

Die Wetterbedingungen beim Start der sechs Fahrgäste plus Pilot waren bestens, der Flug ging über das herrliche Walsertal. Doch als es am Abend zur Landung an einem Hang mit 45 Grad Neigung ging, änderte sich das Szenario dramatisch.

Der Talwind wurde immer stärker und der Ballon näherte sich bereits mit unkontrollierter Fahrt dem Boden. „Obwohl die Wetterbedingungen angemessen waren, fuhr uns bei der ersten Landung ein Windstoß in den Ballon. Das gab uns sofort wieder Auftrieb“, erklärte der Pilot dem Portal „20 Minuten“.

Der Korb des Ballons setzte auf, um gleich darauf wieder abzuheben. Ein Luftstoß zog den Ballon wieder in die Höhe. Kurz darauf stürzten zwei Männer in die Tiefe, darunter ein 64 Jahre alter Passagier. Laut Polizei Vorarlberg er aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf eine Wiese. Dabei brach er sich den Arm und musste sich im Krankenhaus behandeln lassen.

Ein Augenzeugen-Video zeigt die dramatische Landung:

Zum Glück ließ der Pilot die Reißleine nicht los – und rettete so die anderen Passagiere vor einem möglichen Horror-Sturz. „Wenn ich den Heißluft-Abzug nicht betätigt hätte, wäre der Ballon unkontrolliert gestiegen.“ Erst nach einem zweiten Aufsetzer kam der Korb zum Stehen, die verbliebenen Passagiere kamen unverletzt davon. Es war nicht die erste prekäre Lage eines Heißluftballons…