Ein entflogener Luftballon an einer Oberleitung hat am Mittwochabend den S-Bahnverkehr in der Frankfurter Innenstadt durcheinandergebracht. Der Zwischenfall habe sich in der unterirdischen Station Konstablerwache zugetragen, berichtete die Bundespolizei.

Zuvor hatte das Portal hessenschau.de berichtet. Dem Bericht zufolge handelte es sich um einen metallbeschichteten, herzförmigen Heliumballon. „Durch den Ballon war es zu einer gefährlichen Situation gekommen, einen Kurzschluss gab es jedoch nicht“, zitierte das Portal einen Bahn-Sprecher. Fachleute der Bahn hätten rund eine Stunde gebraucht, um den Flugkörper von der Decke zu holen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund sprach am Abend von „Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen“ in Folge des Zwischenfalls.

Metallbeschichtete Ballons mit Helium-Füllung haben in Frankfurt bereits mehrmals zu Kurzschlüssen und Störungen im S-Bahn-Verkehr geführt, so auch etwa im vergangenen April. Um dies künftig zu verhindern, hat die Bahn schon vor einiger Zeit angekündigt, die Oberleitungen mit einer speziellen Beschichtung zu versehen.

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(dpa)