Was nach einem schlechten Horrorfilm klingt, hat sich in der Nähe von Oklahoma City tatsächlich so zugetragen: Ein ausgewachsener Bulle hat in der US-Stadt Jagd auf Menschen gemacht. So habe sich eine Person nur durch den Sprung in einen Fluss gerade noch vor dem Tier retten können. Das teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mit.

Der Bulle sei am Vorabend aus dem Stall eines Viehhofs entkommen und mehr als drei Kilometer stadteinwärts gelaufen. Auf dem Weg habe er sich einem Krankenhaus und einer Bushaltestelle genähert.

Die Polizei beschrieb den Verdächtigen als „Rodeo-Bullen“ mit einer Größe von 1,2 Metern, braunem Haar und schwarzen Augen und einem Gewicht von rund 910 Kilogramm. Cowboys mit Lassos hätten schließlich geholfen, ihn einzufangen. Doch sei der Bulle danach kollabiert und gestorben, hieß es.

(dpa)