Atemstillstand: Zweijährige stirbt an Corona – Autopsie soll Aufklärung bringen

In Italien ist ein zweijähriges Mädchen nach einer Corona-Infektion verstorben. Eine Autopsie soll nun Aufschluss darüber geben, ob sie weitere Erkrankungen hatte.
Coronavirus - Intensivstation
Ärtze behandeln einen Corona-Patienten auf einer Intensivstation. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Coronavirus - Intensivstation
Ärtze behandeln einen Corona-Patienten auf einer Intensivstation. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Am Sonntag ist in Rom ein zweijähriges Mädchen an Corona gestorben. Eine Autopsie soll nun Aufklärung darüber bringen, ob sie weitere Erkrankungen hatte.

Das Kind war zuvor in zwei Krankenhäusern im Süden Italiens behandelt worden, angefangen im Krankenhaus „San Giovanni di Dio“ in Crotone. Weil sie aber ein Gerät zur künstlichen Beatmung brauchte – ein sogenanntes ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung), quasi eine künstliche Lunge –, musste sie nach Rom geflogen werden. Letztlich kam aber jede Hilfe zu spät.

Angefangen hatte die Odyssee im Januar, wie mehrere italienische Medien, unter anderem der Sender „Rai„, berichten. Weil sich ihr Zustand aber nicht besserte, wurde sie am 28. Januar ins Krankenhaus „Pugliese Ciaccio“ in Catanzaro verlegt. „Als sie im Krankenhaus ankam, befand sie sich bereits in einem kritischen Zustand und wurde nicht einmal auf die Kinderstation gebracht, sondern sofort zur Lungen- und Hirnuntersuchung geschickt, weil sie Krämpfe hatte“, berichtet der Leiter der Kinderklinik des Giuseppe Raiola.

Von Catanzaro ging es per Luftwaffe direkt weiter nach Rom, wo sie wenige Stunden später im Krankenhaus „Bambino Gesu“ verstarb. Die Behörden erklärten, dass das Mädchen den Angaben der Eltern zufolge gesund gewesen sei und dass nun eine Autopsie die Einzelheiten ihres Todes klären soll. Die Autopsie soll noch am Montag in Rom stattfinden.

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