Angepasste Teststrategie der Bundesregierung: PCR-Tests nur noch nach positivem Schnelltest

Ab diesem Samstag gibt es PCR-Tests nur noch nach einem positiven Antigen-Schnelltest. Eine Warnmeldung reicht in Zukunft nicht mehr aus.
ein positiver PCR-Test
Beim Kölner Gesundheitsamt gehen täglich Hunderte positive PCR-Tests ein. Foto: Jarun Ontakrai/Shutterstock
ein positiver PCR-Test
Beim Kölner Gesundheitsamt gehen täglich Hunderte positive PCR-Tests ein. Foto: Jarun Ontakrai/Shutterstock

Während die normalen Corona-Tests mit den Stäbchen umsonst sind, kosten PCR-Tests hingegen ordentlich Geld. Um nun keine unnötigen PCR-Tests mehr ausführen zu lassen, hat der Bund nun eine Änderung der Corona-Regel beschlossen.

Daher greifen für den Anspruch auf kostenlose Corona-Tests seit diesem Samstag neue Regeln: Die besonders genauen PCR-Tests gibt es künftig nur noch nach einem positiven Antigen-Schnelltest von einer Teststelle. Die angepasste Teststrategie der Bundesregierung tritt damit in Kraft. Ziel sei es, die Testkapazitäten aufgrund der aktuell stark steigenden Infektionszahlen noch gezielter als bislang einzusetzen.

Eine rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht demnach nicht mehr aus, um einen PCR-Test zu bekommen – auch hier wird künftig ein positiver Antigen-Schnelltest benötigt. Um sich vorzeitig aus einer Isolierung als Infizierter oder einer Quarantäne als Kontaktperson von Infizierten „freizutesten“, sollen künftig Schnelltests reichen. Bei Labor-Auswertungen sollen PCR-Tests von Risikopatienten und Menschen in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Praxen, Kliniken und Rettungsdiensten vorrangig zum Zuge kommen. Auch sie müssen aber zunächst einen positiven Antigen-Schnelltest haben.

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dpa