Foto: svershinsky/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit auch mehr nach einem Jahr nach dem Ausbruch. Doch inzwischen gibt es auch immer mehr Betrüger, die die Pandemie für ihre Zwecke ausnutzen wollen. Und ihre Tricks werden immer perfider.

Die Polizei in Italien ist jetzt einem Mann auf die Schliche gekommen, der sich als Heilpraktiker ausgegeben und Menschen vermeintliche Arznei gegen Corona verkauft hat.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Verdächtige seinen Kunden ein Pulver auf Kräuterbasis verkauft hat, das angeblich auch gegen die Krankheit Covid-19 helfen sollte, teilte die Finanzpolizei der Stadt Rimini an der Adriaküste am Freitag mit. Die Wirksamkeit des angeblich hochwertigen medizinischen Präparats: nicht vorhanden!

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Bei einer Razzia beschlagnahmten die Ermittler die Präparate. Anhand von Dokumenten gingen sie einer ersten Schätzung zufolge von mehreren Tausend Euro an Einnahmen je Monat aus. Da hat sich jemand mit der Nagst der Menschen vor dem Coronavirus die eigenen Taschen vollgemacht.

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Doch es kam noch besser: Der Verdächtige konnte laut Polizei keine Bescheinigung oder einen Abschluss für seinen Beruf vorweisen. Er hatte seine Patienten also nicht nur mit einem Medikament behandelt, das gar keine Wirksamkeit hatte, er hatte also auch gart keine Berechtigung, überhaupt Patienten zu behandeln.

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Der Fall wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die nun wegen Betrugs und der missbräuchlichen Ausübung des Heilberufes ermittelt. Dem falschen Heilpraktiker droht nun eine empfindliche Strafe.

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Quelle: dpa