Nach mitteleuropäischen Gesichtspunkten ist diese Geschichte eigentlich unglaublich, in Indien ist dies aber tatsächlich so passiert. Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er über Tinder einen One-Night-Stand mit einer Frau hatte.

Wie der „Bangalore Mirror“ berichtet, haben sich der 29-Jährige und die Frau bei Tinder gematcht. Über einen Monat standen die beiden anschließend im Kontakt, ehe es bei einem Treffen zum Geschlechtsverkehr kam.

So weit stimmten die Absichten der beiden noch überein: Während sich der Mann dann aber aus dem Staub machen wollte und letztlich gar ihre Nummer bei WhatsApp blockierte, erhoffte sich die Inderin etwas Ernstes.

im Rahmen eines Telefonats, dass nur 24 Stunden nach dem Sex stattgefunden hat, schlug die Frau sogar eine Hochzeit vor. Auch wenn das für uns ziemlich verfrüht erscheinen mag, ist sie nach indischem Recht auf der sicheren Seite.

Als der 29-Jährige weiterhin jeglichen Kontakt abblockte, informierte die Inderin die Polizei und zeigte den Mann an. „Sowas sollte es nicht geben. Frauen sollten nicht einfach nur als Quelle für körperliche Befriedigung gesehen werden“, sagte die Frau.

Wie der oberste Gerichtshof in Indien vor wenigen Monaten noch einmal bestätigte, ist es schon eine Vergewaltigung, wenn man vor dem Sex eine Heiratsabsicht vortäuscht. Sollte dem 29-Jährigen das nachgewiesen werden, könnte er vom Gericht verurteilt werden. Laut der „BBC“ hat es 2016 über 10.000 solcher Fälle gegeben. Es könnte also ein One-Night-Stand mit extremen Konsequenzen gewesen sein.