Wer kennt dieses Gefühl nicht? Man sitzt ohnehin schon eingequetscht im Zug oder der Holzklasse eines Flugzeugs – und dann klappt der Vordermann auch noch seinen Sitz zurück. Das kann mitunter zu entnervten Reaktionen und Palaver führen. So wie nun während eines American-Airlines-Flug von New Orleans nach Charlotte.

Wendi Williams hatte den Sitz gerade ein wenig nach hinten geneigt, da spürte sie plötzlich Schläge. Nein, verdroschen wurde sie zum Glück nicht. Der Mann auf dem Platz hinter ihr prügelte rhythmisch auf die Kopflehne ein. Das brachte Williams auf die Palme. Deshalb filmte sie das Szenario und veröffentlichte einen kurzen Clip auf ihrem Twitter-Account.

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Das Video ging viral und löste eine lebhafte Diskussion darüber aus, wer nun im Recht ist: die Frau, die sich einfach mal zurücklehnen will, oder der Mann, den das irgendwie nicht so erfreut.

Diese Userin schreibt, Williams sei egoistisch und rücksichtslos gewesen:

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Eine andere Nutzerin hingegen ist auf Williams‘ Seite und bezeichnet den Mann als unreif, gibt aber auch zu bedenken, dass die Geschichte wohl früher angefangen haben muss und ungeklärt sei, inwiefern auch die Frau eine Schuld treffe.

Wie Williams gegenüber „Daily Mail“ erzählte, hatte sie den Sitz bereits vorher einmal zurückgeklappt. Der Mann habe sie daraufhin gebeten, ihn wieder aufzurichten, weil er gerade sein Essen zu sich nahm. Dieser Bitte sei sie auch nachgekommen. Später lehnte sich Williams wieder nach hinten, mit der bekannten Konsequenz.

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Obwohl sie sich anschließend bei der Airline beschwerte, bot die Fluggesellschaft dem „prügelnden“ Mann sogar ein Gratisgetränk an, entschuldigte sich allerdings auch und empfahl Williams, sich an das FBI zu wenden.

Ein Sprecher von American Airlines sagte: „Wir wissen von einem Kundenstreit, der sich am 31. Januar ereignete. Die Sicherheit und der Komfort unserer Kunden und Teammitglieder haben für uns höchste Priorität und unser Team untersucht die Angelegenheit.“

Ans FBI will sich Williams nach eigenen Angaben aber nicht wenden und hat das bislang auch nicht getan. Das sei „nicht der richtige Weg“.